deinelogobox: Logopädie mit digitalen Übungen

Entdecken

Führen Item für Item durch das Material.

Verpacken das Material in eine Spielmechanik.

Materialauswahl

Jede Übung beginnt mit dem Material: Bereich und Ebene wählen, bei Artikulation zusätzlich Laut und Position wählen und Wörter nach Silben und Konsonantenverbindung filtern, einzelne Wörter abwählen oder eigene Wortlisten anlegen. So passt das Material zu Ihren Patientinnen und Patienten.

Ablauf

So wählen Sie Material aus: der typische Weg von der Materialauswahl bis zum Start der Übung. Die Abschnitte darunter erklären jeden Schritt im Detail.

Screenshot: Materialauswahl und Übungstyp-Kacheln im Therapeutenbereich

Bereich & Ebene

Jede Übung beginnt mit der Auswahl von Bereich (Fachgebiet) und Ebene (sprachliche Einheit). Diese Kombination bestimmt, welche Wortlisten zur Verfügung stehen.

Bereiche

Artikulation

Lautbildung und Aussprache — mit Auswahl nach Laut und Position

Auditive Wahrnehmung

Hören, Unterscheiden und Merken — auch mit Geräuschen und Lauten

Grammatik

Satzstruktur und Wortformen

Lesen

Leseverständnis und Leseübungen

Orthographie

Rechtschreibung und Schriftsprache

Phonologie

Phonologische Prozesse und Minimalpaare

Phonologische Bewusstheit

Reime, Silben und Anlaute erkennen

Pragmatik/Erzählfähigkeit

Erzählen, Bildgeschichten und Sprachhandeln

Semantik/Lexikon

Wortbedeutung und Wortschatz

Ebenen

Geräusche Laute Silben Wörter Wortgruppen Sätze Texte

Welche Ebenen verfügbar sind, hängt vom Bereich ab: Artikulation, Grammatik oder Semantik zeigen Wörter, Wortgruppen und Sätze; Auditive Wahrnehmung zusätzlich Geräusche, Laute und Silben; Lesen auch Texte.

Screenshot: Bereich- und Ebene-Dropdown im Therapeutenbereich

Laut und Position wählen Nur Artikulation

Im Bereich Artikulation wählen Sie gezielt einzelne Laute und deren Position im Wort. So wird das Material exakt auf den Therapiebedarf Ihres Patienten zugeschnitten.

1

Laut auswählen

Tippen Sie auf einen Laut-Chip (z.B. „S", „SCH", „K"). Es stehen alle therapierelevanten Laute zur Verfügung.

2

Position auswählen

Für jeden Laut können Sie die Position im Wort wählen: Anlaut (Initial), Inlaut (Medial), Auslaut (Final). Die Anzahl der verfügbaren Items wird live angezeigt.

3

Übernehmen

Jede Auswahl landet rechts unter „Ausgewählte Listen". Mehrere Laut-Position-Kombinationen lassen sich kombinieren (z.B. „S Anlaut" + „S Inlaut"). Über das Auge an jeder Liste sehen Sie alle Wörter mit Bild und Ton und tippen einzelne an oder ab.

Screenshot: Fenster „Listen wählen" mit Laut-Chips und Positions-Karten

Wörter filtern Nur Artikulation

Innerhalb von „Listen wählen" grenzen Sie die Wörter nach Silben und Konsonantenverbindung ein:

  • Silbenanzahl

    Filtert Wörter nach Silbenzahl — wichtig für die Schwierigkeitsstufe. Einsilbige Wörter sind leichter zu artikulieren als dreisilbige.

    Alle 1 Silbe 2 Silben 3+ Silben
  • Konsonantenverbindung

    Filtert nach Wörtern mit oder ohne Konsonantencluster (z.B. „Br" in Brot, „Str" in Straße). Cluster sind artikulatorisch anspruchsvoller.

    Alle Ohne Cluster Mit Cluster

Die Filter-Ergebnisse werden live angezeigt: Sie sehen sofort, wie viele Items die aktuelle Filterauswahl ergibt.

Screenshot: Abschnitt „Wörter filtern" mit Silben- und Konsonantenverbindungs-Chips

Eigene Listen

Neben den vorinstallierten Wortlisten können Sie eigene Listen erstellen — perfekt für individuelles Übungsmaterial, das genau auf Ihren Patienten zugeschnitten ist.

Listentypen

Wortliste

Ein Wort pro Zeile eintippen. Bilder und Ton werden automatisch aus dem Wörter-Bestand der Logobox zugeordnet.

Frage-Antwort

Paare aus Frage und Antwort — ideal für Quiz, W-Fragen oder Wortschatz-Abfragen.

Tabelle

Frei definierbare Spalten (z.B. Wort, Bild, Ton, Kategorie) im Tabellen-Editor — mit KI-Assistent zum Befüllen.

Aus Sets

Wörter aus den vorinstallierten Sets auswählen und zu einer eigenen Liste zusammenstellen.

Jede eigene Liste bekommt eine Ebene und optional einen Bereich zugewiesen und erscheint dann automatisch an der richtigen Stelle in der Materialauswahl. Unter „Geeignet für diese Übungstypen" legen Sie fest, in welchen Übungstypen die Liste wählbar ist. Eigene Listen sind mit einem -Symbol gekennzeichnet.

Screenshot: Listen-Erstellungs-Modal mit Tabs

Marktplatz In Planung

Der Marktplatz soll es Therapeutinnen und Therapeuten ermöglichen, eigene Listen mit anderen zu teilen: die besten Listen veröffentlichen oder Listen von Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Die Funktion ist in Planung und noch nicht freigeschaltet — so ist sie gedacht:

  • Suche & Filter

    Durchsuchen Sie den Marktplatz nach Stichwort, Bereich, Ebene, Laut, Position, Listentyp — und sortieren Sie nach Relevanz, Datum oder Name.

  • Veröffentlichen

    Eigene Listen mit einem Klick für alle Therapeuten freigeben. Jederzeit wieder zurückziehbar.

  • Importieren

    Listen anderer Therapeuten mit einem Klick in die eigene Sammlung übernehmen.

Begriffe

Diese Wörter begegnen Ihnen in der Materialauswahl, im Übungs-Builder und in der Logobox. Sie bedeuten überall dasselbe.

  • Übung

    Das, was ein:e Patient:in in der Logobox bekommt: Material plus Übungstyp plus Einstellungen. Auch ein Spiel ist eine Übung.

  • Übungstyp

    Die Form, in der geübt wird. Es gibt zwölf Übungstypen in zwei Arten: Aufgabentypen und Spieltypen.

  • Aufgabentyp

    Aufgabentypen führen Item für Item durch das Material. Sie steuern, Richtig und Falsch stehen im Vordergrund. Präsentation, Benennen, Zuordnung, Reihenfolge, Sequenz, Differenzierung, Verbinden, Suchen.

  • Spieltyp

    Spieltypen verpacken das Material in eine Spielmechanik: Paare, Würfel, Gegner. Die Motivation kommt aus dem Spiel. Memory, Farbkarten, Doppel, Doppel-Duell.

  • Material, Bereich, Ebene, Liste

    Material ist alles, was geübt wird: Wörter, Sätze, Bilder, Töne. Es ist in Listen zusammengefasst. Jede Liste gehört zu einem Bereich (dem Therapiebereich, z.B. Artikulation) und einer Ebene (der sprachlichen Einheit, z.B. Wörter).

  • Auswahl-Aufgabe

    Eine Liste mit Frage und Antworten zur Auswahl, z.B. Minimalpaare, Geräusche oder W-Fragen. Unter „Listen" findet der Filter „Auswahl-Aufgaben" sie alle. Kein eigener Übungstyp: geübt wird sie meist in der Zuordnung.

  • Verbales Feedback

    Nach der Antwort gibt es eine Rückmeldung in Worten, gesprochen und/oder geschrieben. Bei falscher Antwort folgt die Korrektur. Rahmenfarbe, Häkchen und Klang sind dagegen nonverbales Feedback, das alle Listen haben.

Warum wir „Übung" sagen

In der Sprachtherapie ist „Übung" das Alltagswort: Artikulationsübung, Diskriminationsübung, Übungen für zu Hause. „Aufgabe" meint die einzelne Anforderung innerhalb einer Übung, etwa „Zeig mir den Hund". Deshalb ist bei uns alles, was ein:e Patient:in bekommt, eine Übung, und Aufgabentypen und Spieltypen sind ihre zwei Arten. Wer es aus der Schuldidaktik andersherum kennt: gemeint ist dasselbe.

Therapeuten-Tipp

Nutzen Sie Laut und Position und Wörter filtern gemeinsam für eine präzise Materialauswahl: z.B. „SCH im Anlaut, einsilbig, ohne Cluster" für den Einstieg in die SCH-Therapie. Erstellen Sie für wiederkehrende Patienten eigene Listen mit genau den Wörtern, die im Alltag des Kindes relevant sind.

Alle Listen durchstöbern Alle vorinstallierten und eigenen Wortlisten finden Sie im Tab „Listen" — mit Suche nach Bereich, Ebene und Schlagwort.

Übungen im Film

Kurzfilme echter Beispiel-Übungen. Mit „Ausprobieren“ spielen Sie genau diese Übung selbst.

Aufgabentyp

Präsentation

Wörter, Bilder und Töne zeigen — nacheinander, automatisch oder von Hand weitergeschaltet, oder alle auf einer Tafel zum Antippen und Anhören. Zum Anschauen, Zuhören, Nachsprechen und als Gesprächsanlass in der Therapie. Ohne Vorbild selbst benennen: Benennen.

So funktioniert's

Items aus der ausgewählten Wortliste werden einzeln auf dem Bildschirm angezeigt. Im automatischen Modus wechseln die Items in einem einstellbaren Intervall, im manuellen Modus steuert der Patient oder Therapeut selbst per Klick/Tippen weiter.

Der Therapeut wählt vorab, welche Modalitäten angezeigt werden: Bild, Schrift, Ton — oder eine beliebige Kombination davon.

Auf der Tafel liegen alle Wörter gleichzeitig offen. Ein Tipp auf eine Karte spielt das Wort ab — so oft der Patient möchte, ohne Aufgabe und ohne Bewertung. Mehr Wörter, als auf eine Tafel passen, verteilen sich auf mehrere Tafeln zum Blättern.

Was zu sehen und zu hören ist

Wählen Sie per Checkbox, was der Patient sieht und hört. Mehrere Kombinationen sind möglich:

Bild

Zeigt das Bild des Items

Schrift

Zeigt das Wort als Text

Ton

Spielt das Wort ab

Bild + Schrift

Bild und Wort gleichzeitig

Bild + Ton

Bild sehen, Wort hören

Alle drei

Maximale multimodale Stimulation

Einstellungen

  • Spiel-Modus

    Bestimmt, ob die Items automatisch wechseln, der Patient manuell weiterschaltet oder alle Wörter offen auf einer Tafel liegen.

    Automatisch Manuell Tafel
  • Karten je Tafel

    Nur bei der Tafel: höchstens so viele Karten auf einer Tafel. Für Einführung und Hörbad eher 12–16.

    12 16 24 36
  • Anzeige-Modus

    Wählen Sie per Checkbox, welche Modalitäten angezeigt werden: Bild, Schrift und/oder Ton.

    Bild Schrift Ton
  • Reihenfolge

    Items zufällig oder in der Reihenfolge der Liste anzeigen.

    Zufällig Der Reihe nach
  • Anzahl Bilder

    Wie viele Items aus der Liste gezeigt werden. „Vollständig" zeigt alle.

    Vollständig 5 10 20 30 50
  • Anzeigedauer

    Wie lange jedes Item angezeigt wird, bevor automatisch gewechselt wird. Nur im Auto-Modus sichtbar.

    1s 2s 3s 5s 10s
  • Ton nach Anzeigedauer

    Audio wird erst nach Ablauf der Anzeigedauer abgespielt (statt sofort). Nur sichtbar im Auto-Modus mit aktiviertem Ton.

    Ein Aus
Screenshot: Einstellungsdialog der Präsentation

Therapeuten-Tipp

Nutzen Sie den manuellen Modus als Gesprächsanlass: Das Kind benennt das Bild, Sie geben Feedback. Im automatischen Modus mit Ton eignet sich die Präsentation hervorragend als Hörübung — das Kind sieht nur das Bild und hört nach der Anzeigedauer die korrekte Aussprache.

Aufgabentyp

Benennen

Bilder oder Wörter liegen offen im Raster. Der Patient benennt eine Karte nach der anderen ohne Vorbild und tippt sie an — die Karte klappt um. Für Wortabruf, Automatisierung und flüssiges Benennen. Mit Vorbild zum Anhören und Nachsprechen: Präsentation.

So funktioniert's

Alle Karten liegen offen. Der Patient benennt eine Karte und tippt sie an — sie klappt auf die erledigte Seite. Ein zweites Antippen nimmt das zurück. Sind alle Karten benannt, ist die Übung geschafft. Beim Antippen kommt bewusst kein Ton: Das Wort soll aus dem eigenen Abruf kommen.

In Leserichtung arbeitet der Patient die Karten Zeile für Zeile von links nach rechts ab, wie beim Lesen einer Tafel. Tippt er eine andere Karte an, wackelt sie nur. Nach dem ersten Fehltipp zeigt ein Rahmen bis zum Ende des Durchgangs immer die nächste Karte — das systematische Absuchen ist selbst ein Übungsziel. Mit „Beliebig“ geht jede Reihenfolge.

Mit dem Begleitmodus klappen Sie die Karten von einem zweiten Gerät aus um, der Patient sagt nur. Mit „Noch nicht“ markieren Sie Wörter, die nicht auf Anhieb kamen — der Patient sieht davon nichts, die Rückmeldung geben Sie mündlich. Gut auch bei motorischen Einschränkungen.

Screenshot: Benennen-Raster mit 16 Karten, die ersten fünf umgeklappt

Wofür in der Therapie

Wortschatz: neue Wörter nach der Einführung festigen. Artikulation: ein bis vier Zielwörter oft hintereinander sagen — das Raster wiederholt die Auswahl. Phonologie: Minimalpaare im Wechsel (Tasse – Tasche), der Kontrast steckt in der Abfolge.

Wortfindung: Alltagsbilder benennen, die ganze Liste ohne Wiederholung — auch für Erwachsene. Flüssiges Benennen: das Raster zügig durchbenennen, der Verlauf zeigt Karten pro Minute. Lautes Lesen: mit Schrift statt Bild.

Einstellungen

  • Anzahl Karten

    Wie viele Karten im Raster liegen. Wenige ausgewählte Wörter wiederholen sich, bis das Raster voll ist; auf kleinen Bildschirmen nimmt die Übung die nächstkleinere Stufe.

    12 16 24 36
  • Reihenfolge

    Liste für Liste, reihum je ein Wort aus jeder Liste, zufällig oder selbst festgelegt.

    Der Reihe nach Abwechselnd Gemischt Eigene
  • Antippen

    In Leserichtung (nur die nächste Karte klappt um) oder in beliebiger Reihenfolge.

    In Leserichtung Beliebig
  • Anzeige

    Was auf den Karten steht. Voreinstellung: nur das Bild.

    Bild Schrift

Einzelne Wörter wählen Sie mit dem Auge an der Liste: Ein Wort ergibt ein Wiederholraster, ohne Auswahl kommt die ganze Liste reihum. Im Übungsverlauf sehen Sie, wie viele Karten benannt wurden und wie viele pro Minute — mit Begleitung zusätzlich, wie viele auf Anhieb kamen. Prozente gibt es nicht, denn niemand prüft.

Screenshot: Einstellfenster von Benennen mit Anzahl Karten, Reihenfolge und Antippen

Therapeuten-Tipp

Für die Automatisierung im Wort reichen wenige Zielwörter, die sich im Raster wiederholen — viermal je Wort ist für Kinder genug, danach lieber eine Pause oder ein neuer Durchgang. Benennt der Patient ein Wort falsch, geben Sie das Vorbild mündlich und lassen ihn die Karte dann umklappen. Wer zuerst hören und nachsprechen soll, beginnt mit der Präsentation als Tafel und wechselt danach zu Benennen.

Aufgabentyp

Zuordnung

Die vielseitigste Übung in der Logobox: Ein Stimulus wird gezeigt (Bild, Schrift oder Ton), der Patient wählt die passende Antwort per Multiple-Choice oder tippt sie ein.

So funktioniert's

Pro Runde wird ein Stimulus (Frage) gezeigt — als Bild, Schrift, Ton oder eine Kombination. Der Patient wählt dann die richtige Antwort aus mehreren Optionen (Multiple-Choice) oder tippt sie ein (Texteingabe).

Im Lern-Modus erhält der Patient direktes Feedback (richtig/falsch mit Korrektur), im Test-Modus gibt es kein Feedback — die Auswertung erfolgt am Ende.

Screenshot: Zuordnung mit Bild-Stimulus und MC-Antworten

Was zu sehen und zu hören ist

Frage

Was wird der Patientin oder dem Patienten als Frage gezeigt? Mehrere Modalitäten kombinierbar:

Bild

Patient sieht ein Bild und wählt die Antwort

Schrift

Patient sieht einen Text als Frage

Ton

Patient hört die Frage als Audio

Bild + Ton

Multimodal: sehen und hören

Antwort

Wie wird geantwortet? Zwei grundlegende Antwortarten:

Multiple-Choice (Auswahl)

Der Patient wählt aus mehreren Optionen. Die Optionen können als Bilder, Schrift oder Töne dargestellt werden. Die Anzahl der Optionen ist einstellbar (2-10).

Screenshot

Texteingabe (Eintippen)

Der Patient tippt die Antwort über eine Tastatur ein. Wahlweise QWERTZ-Tastatur oder Nummernblock — je nachdem ob Wörter oder Zahlen gefragt sind.

Screenshot

Einstellungen

  • Frage (Stimulus)

    Was wird als Frage gezeigt? Checkbox-Auswahl: Bild, Schrift, Ton — einzeln oder kombiniert.

    Bild Schrift Ton
  • Antwort-Typ

    Wie der Patient antwortet: per Auswahl (MC) oder durch Eintippen.

    Auswahl / MC Eintippen
  • MC-Anzeigeformat

    Wie werden die Auswahl-Optionen dargestellt? Nur sichtbar bei „Auswahl / MC".

    Bild Schrift Ton
  • Anzahl MC-Optionen

    Wie viele Antwortmöglichkeiten pro Frage angezeigt werden. Mehr Optionen = schwieriger.

    2 3 4 5 6 8 10
  • Tastatur

    Welche Tastatur bei Texteingabe angezeigt wird. Nur sichtbar bei „Eintippen".

    Text (QWERTZ) Nummernblock
  • Richtung (Frage-Antwort)

    Bei Frage-Antwort-Listen: Die Richtung umkehren. Nur sichtbar bei QA-Listen.

    Frage → Antwort Antwort → Frage
  • Modus

    Lernen: sofortiges Feedback nach jeder Antwort. Testen: keine Rückmeldung, Auswertung am Ende.

    Lernen Testen
  • Rundenanzahl

    Wie viele Fragen gestellt werden. „Vollständig" nutzt alle Items der Liste.

    Vollständig 5 10 20 30 50
Screenshot: Einstellungsdialog der Zuordnung

Therapeuten-Tipp

Die Zuordnung ist das Schweizer Taschenmesser der Logobox. Für Benennübungen: Bild zeigen, Schrift als MC-Antwort. Für auditives Verständnis: Ton abspielen, Bilder als MC. Für Lese-Übungen: Schrift zeigen, Bild als MC. Mit Frage-Antwort-Listen können Sie auch Quizze zu Wortbedeutungen oder Rechenaufgaben erstellen.

Spieltyp

Memory

Das klassische Kartenspiel — aber mit Bildern, Schrift oder Tönen. Wer die zusammengehörenden Paare findet, trainiert nebenbei Wortschatz und Merkfähigkeit.

So funktioniert's

Karten liegen verdeckt auf dem Spielfeld. Der Patient tippt auf zwei Karten — stimmen sie überein, bleiben sie offen. Ziel: Alle Paare finden mit möglichst wenigen Versuchen.

Das Besondere: Die Karten können Bilder, Schrift oder sogar Töne zeigen. So wird aus einem einfachen Memory ein vielseitiges Therapeuten-Werkzeug.

Screenshot: Memory-Spielfeld mit Bild-Karten

Was zu sehen und zu hören ist

Was sieht der Patient auf den aufgedeckten Karten? Per Checkbox frei wählbar:

Bild

Klassisches Bilder-Memory

Screenshot

Schrift

Wörter-Memory zum Lesen

Screenshot

Ton

Karten spielen Audio ab — reines Hör-Memory

Screenshot

Bild + Schrift

Bild mit Beschriftung — stärkt die Wort-Bild-Verknüpfung

Screenshot

Bild + Ton

Bild sehen und Wort hören — multimodal

Screenshot

Einstellungen

  • Anzeige-Modus

    Welche Modalitäten auf den Karten angezeigt werden. Checkbox-Auswahl.

    Bild Schrift Ton
  • Anzahl Karten

    Wie viele Kartenpaare auf dem Spielfeld liegen. Mehr Karten = schwieriger.

    6 8 10 12 14 16 18 20
  • Bei Paar gefunden zeigen

    Nur im reinen Ton-Modus: Was wird angezeigt, wenn ein Paar gefunden wurde?

    Bild Schrift
Screenshot: Einstellungsdialog des Memory

Therapeuten-Tipp

Starten Sie mit 6 Karten (Bild) für jüngere Kinder und steigern Sie schrittweise. Das Ton-Memory ist ideal für die auditive Differenzierung — der Patient muss genau hinhören. Kombinieren Sie Bild + Schrift für Lese-Anfänger: Die Wort-Bild-Zuordnung wird spielerisch trainiert.

Spieltyp

Farbkarten

Bis zu zwanzig einfarbige Karten liegen verdeckt. Hinter jeder Farbe steckt die ganze Runde lang dasselbe Geräusch, Bild oder Wort — das Kind tippt, hört und merkt sich, was hinter Rot, Blau und Grün liegt.

So funktioniert's

Zu sehen sind nur die Farben: Rot, Grün, Blau, Gelb, Orange, Lila, Grau, Schwarz, Rosa, Braun. Ab elf Karten trägt jede Karte zusätzlich eine Form — dieselbe Farbe einmal als Kreis, einmal als Stern. Tippt das Kind auf eine Karte, wird der eingestellte Reiz ausgelöst — ein Geräusch oder Wort zum Hören, ein Bild oder die Schrift zum Sehen.

Das Besondere: Die Zuordnung bleibt die ganze Runde lang fest. Rot ist immer der Frosch, Blau immer das Schaf. So entsteht ein Merkspiel ohne Wettlauf und ohne Spielende — der Mischen-Knopf verteilt die Reize neu, und die Karten gleiten sichtbar an ihre neuen Plätze.

Im Film: Farbkarten als Merkspiel am Tisch und als Klangfarben (2 Min.)

Im Film: Tiere raten auf zwei Tablets – Ratespiel nach dem Prinzip von „Wer ist es?“ (3 Min.)

Screenshot: Farbkarten-Spielfeld mit acht farbigen Karten

Was zu sehen und zu hören ist

Was passiert beim Tippen? Ton, Bild und Schrift sind frei kombinierbar. Nur bei einem sichtbaren Anteil dreht sich die Karte um — bei reinem Ton bleibt sie liegen und leuchtet kurz auf.

Ton

Nur hören — die Karte bleibt liegen. Das reine Klangfarben-Prinzip.

Screenshot

Bild + Ton

Die Karte dreht sich um, zeigt das Bild und spielt den Ton.

Screenshot

Schrift + Ton

Die Karte zeigt das geschriebene Wort, dazu der Ton — für Leseanfänger.

Screenshot

Einstellungen

  • Reiz beim Tippen

    Welche Modalitäten beim Antippen ausgelöst werden. Mindestens eine, beliebig kombinierbar.

    Bild Schrift Ton
  • Anzahl Karten

    Zwei bis zwanzig Karten — genau so viele, wie Items ausgewählt sind. Mit weniger Karten kommen immer die am besten unterscheidbaren Farben zuerst; ab elf Karten bekommt jede Karte zusätzlich eine Form (Kreis oder Stern).

    2 bis 10 · nur Farbe 11 bis 20 · Farbe + Form
  • Karte zurückdrehen

    Nur bei Bild oder Schrift: Dreht sich die Karte nach einer einstellbaren Zeit von selbst zurück, oder erst beim erneuten Tipp?

    Automatisch (1–8 s) Per Tipp
  • Mischen

    Knopf in den Spiel-Controls: verteilt die Reize neu auf die Farben und deckt alle Karten wieder zu — jederzeit, beliebig oft.

Screenshot: Einstellungsdialog der Farbkarten

Therapeuten-Tipp

Mit einer Geräusche-Liste im reinen Ton-Modus wird daraus ein Hörspiel für die auditive Wahrnehmung: „Welche Farbe war das Schnarchen?" Für den Wortschatz eignet sich Bild + Ton mit vier bis sechs Karten. Lassen Sie das Kind vor dem Aufdecken raten, was hinter der Farbe steckt — und mischen Sie, sobald es sich alles gemerkt hat.

Spieltyp

Doppel

Ein Bild kommt doppelt vor — wer findet es am schnellsten? Die Bilder sind chaotisch auf dem Bildschirm verteilt und wechseln jede Runde.

So funktioniert's

In jeder Runde werden mehrere Bilder chaotisch auf dem Bildschirm verteilt — genau eines kommt doppelt vor. Der Patient muss das doppelt vorkommende Bild erkennen und eines der beiden Bilder antippen. Je schneller, desto besser die Wertung.

Das Spiel trainiert zum Beispiel visuelle Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und durch die Benennung der Bilder auch den Wortschatz. Zu zweit gespielt lässt sich zudem die Artikulation unter Zeitdruck üben.

Was zu sehen und zu hören ist

So wird jedes Item auf dem Spielfeld dargestellt — per Checkbox frei kombinierbar:

Bild

Das Item erscheint als Bild

Screenshot

Schrift

Das Item erscheint als geschriebenes Wort

Screenshot

Standardmäßig sind beide aktiv (Bild + Wort). Nur Schrift macht daraus eine reine Wort-Suche — der Patient findet das doppelte geschriebene Wort und trainiert nebenbei die Lesefähigkeit.

Einstellungen

  • Anzahl Bilder

    Wie viele Bilder pro Runde auf dem Bildschirm verteilt werden. Mehr Bilder = schwieriger zu finden.

    4 6 8 10 12 14 16 18
  • Rundenanzahl

    Wie viele Runden gespielt werden.

    5 10 15 20
  • Ton beim Finden

    Spielt den Namen des gefundenen Bildes als Audio ab — so hört der Patient die korrekte Aussprache.

    Ein Aus
Screenshot: Einstellungsdialog des Doppel

Therapeuten-Tipp

Ideal als Aufwärm-Spiel zu Beginn der Therapiestunde. Starten Sie mit 4-6 Bildern und steigern Sie. Mit Ton ein hört der Patient bei jedem Fund die korrekte Aussprache — so wird nebenbei der Wortschatz gefestigt, ohne dass es sich nach „Übung" anfühlt.

Spieltyp · 2 Geräte

Doppel-Duell

Zwei Geräte, ein gemeinsames Symbol — wer findet es zuerst? Ein Echtzeit-Spiel für zwei, inspiriert vom Kartenspiel „Dobble".

So funktioniert's

Beide Spieler sehen jeweils eine Karte mit mehreren Symbolen. Genau ein Symbol ist auf beiden Karten gleich — wer es zuerst findet und antippt, bekommt den Punkt.

Das Spiel sorgt dafür, dass je zwei aufeinandertreffende Karten genau ein gemeinsames Symbol haben — dafür reicht schon eine kleine Wortliste. Ein Spieler erstellt eine Runde (Host), der andere tritt per Link oder QR-Code bei.

Screenshot: Doppel-Duell — zwei Karten nebeneinander

Einstellungen

  • Bilder pro Karte

    Bestimmt die Schwierigkeit. Mehr Bilder pro Karte = schwieriger, das gemeinsame zu finden. Schon kleine Wortlisten genügen.

    4 (leicht) · ab 7 Items 6 (mittel) · ab 11 Items 8 (schwer) · ab 15 Items

So starten Sie ein Doppel-Duell

1

Einstellen & Runde erstellen

Im Einstellungs-Modal Material und Schwierigkeit (Bilder pro Karte) wählen und „Ausprobieren" tippen.

Screenshot: Einstellungs-Modal
2

Host zeigt Code & QR

Die Host-Seite öffnet sich und erstellt die Runde — mit einem 6-stelligen Code und einem QR-Code, über die das zweite Gerät beitritt.

Screenshot: Host-Seite mit Code & QR
3

Zweites Gerät tritt bei — los geht's

Ein zweites Gerät (Patient, Elternteil oder zweites Kind) scannt den QR-Code oder gibt den Code ein. Sobald beide in der Lobby sind, startet der Host das Echtzeit-Spiel.

Screenshot: Beitritt / Lobby auf dem zweiten Gerät

Therapeuten-Tipp

Perfekt als Belohnungsspiel am Ende der Therapiestunde. Spielen Sie gemeinsam mit dem Kind — oder lassen Sie zwei Kinder gegeneinander antreten. Mit der Benennung des gefundenen Symbols trainieren Sie Wortschatz und Artikulation in einem hochmotivierenden Setting.

Aufgabentyp

Reihenfolge

Items in die richtige Reihenfolge bringen — Bildgeschichten sortieren, Zahlenreihen ordnen oder das Alphabet üben. Per Antippen oder Drag & Drop.

So funktioniert's

Der Patient sieht mehrere Items in zufälliger Reihenfolge und muss sie in die korrekte Reihenfolge bringen. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Sortierung in der Wortliste.

Zwei Interaktionsmodi stehen zur Verfügung: Antippen (Items der Reihe nach auswählen) oder Verschieben (Items per Drag & Drop sortieren).

Screenshot: Reihenfolge-Übung mit Bildgeschichte

Einstellungen

  • Anzeigen

    Bei Frage-Antwort-Listen: Soll die Frage oder die Antwort angezeigt werden?

    Frage Antwort
  • Interaktion

    Wie der Patient die Items sortiert.

    Antippen Verschieben (Drag & Drop)
  • Modus

    Lernen: sofortiges Feedback. Testen: Auswertung am Ende.

    Lernen Testen
  • Items pro Runde

    Wie viele Items gleichzeitig sortiert werden müssen. Weniger = einfacher.

    3 4 5 6 8 10 Alle
  • Aufgabenstellung

    Ein optionaler Text, der dem Patienten als Anweisung angezeigt wird (z.B. „Sortiere die Bilder der Geschichte").

Screenshot: Einstellungsdialog der Reihenfolge

Therapeuten-Tipp

Ideal für Bildgeschichten: Erstellen Sie eine Liste mit Bildern einer Geschichte in der richtigen Reihenfolge. Das Kind sortiert die Bilder und erzählt anschließend die Geschichte nach. Auch perfekt für Handlungssequenzen (Zähne putzen: 1. Zahnbürste nehmen, 2. Paste drauf...) oder Zahlenreihen.

Aufgabentyp

Sequenz

Items werden nacheinander präsentiert — dann muss der Patient sie in der gemerkten Reihenfolge antippen. Ein anspruchsvolles Gedächtnistraining mit vielen Stellschrauben.

So funktioniert's

In der Vorspiel-Phase werden Items einzeln nacheinander gezeigt (als Bild, Schrift, Ton oder Kombination). Dann erscheint die Antwort-Phase: Alle Items (plus optionale Ablenker) werden auf einmal angezeigt — der Patient tippt sie in der gemerkten Reihenfolge an.

Die Schwierigkeit lässt sich über die Anzahl der Items, die Anzeigedauer und die Ablenker (zusätzliche Items, die nicht vorgespielt wurden) fein justieren.

Was zu sehen und zu hören ist

Vorspielen und Antwort können unterschiedliche Modalitäten verwenden:

Vorspielen (Stimulus)

Was der Patient in der Vorspiel-Phase sieht/hört: Bild, Schrift und/oder Ton — frei kombinierbar.

Antwort (Response)

Wie die Items in der Antwort-Phase dargestellt werden: als Bilder, Schrift oder Töne — ebenfalls frei kombinierbar.

Beispiel: Vorspielen = nur Ton, Antwort = Bilder — der Patient hört Wörter und muss die Bilder in der gehörten Reihenfolge antippen.

Einstellungen

  • Vorspielen

    Was in der Vorspiel-Phase gezeigt/abgespielt wird.

    Bild Schrift Ton
  • Antwort

    Wie die Items in der Antwort-Phase dargestellt werden.

    Bild Schrift Ton
  • Items pro Runde

    Wie viele Items in der Vorspiel-Phase gezeigt und dann gemerkt werden müssen.

    2 3 4 5 6 8
  • Modus

    Lernen: sofortiges Feedback. Testen: Auswertung am Ende.

    Lernen Testen
  • Ablenker

    Zusätzliche Items in der Antwort-Phase, die nicht in der Vorspiel-Phase vorkamen. Erhöht die Schwierigkeit erheblich.

    Keine 1 2 3 4 6 8 12
  • Anzeigedauer

    Wie lange jedes Item in der Vorspiel-Phase angezeigt wird.

    0.5s 1s 1.5s 2s 2.5s 3s 4s 5s
  • Pause nach Audio

    Wartezeit nach dem Abspielen eines Tons bevor das nächste Item gezeigt wird. Nur sichtbar wenn Ton aktiviert.

    0s 0.5s 1s 1.5s 2s 3s
  • Rundenanzahl

    Wie viele Sequenz-Runden gespielt werden.

    Vollständig 3 5 10 20
Screenshot: Einstellungsdialog der Sequenz

Therapeuten-Tipp

Die Sequenz ist ideal für auditives Arbeitsgedächtnis: Vorspielen nur als Ton, Antwort als Bilder. Starten Sie mit 2 Items ohne Ablenker und steigern Sie schrittweise. Die Ablenker machen den größten Schwierigkeitssprung — fügen Sie diese erst ein, wenn der Patient die Grundversion sicher beherrscht.

Aufgabentyp

Differenzierung

Items nach Kategorien sortieren — die Lautdifferenzierung digital. Der Patient hört oder sieht ein Item und ordnet es der richtigen Kategorie zu.

So funktioniert's

Am oberen Bildschirmrand stehen die Kategorie-Spalten (eine pro ausgewählter Wortliste). In der Mitte erscheint ein Item — der Patient zieht oder tippt es in die richtige Spalte.

Beispiel: Listen „S-Wörter" und „SCH-Wörter" auswählen → der Patient hört „Schule" und muss es der Spalte „SCH" zuordnen. Perfekt für die auditive Differenzierung ähnlicher Laute.

Wichtig: Mindestens 2 Wortlisten müssen ausgewählt werden — jede Liste wird zu einer Kategorie.

Screenshot: Differenzierung mit zwei Kategoriespalten

Was zu sehen und zu hören ist

So wird jedes Item dargestellt, das einsortiert werden soll — per Checkbox frei kombinierbar:

Bild

Das Item erscheint als Bild

Screenshot

Schrift

Das Item erscheint als geschriebenes Wort

Screenshot

Ton

Das Item wird vorgesprochen — reine Hör-Differenzierung

Screenshot

Beispiel: nur Ton — der Patient hört „Schule" und ordnet es der Spalte „SCH" zu, ohne das Wort zu sehen. Ideal für die rein auditive Differenzierung.

Einstellungen

  • Modus

    Lernen: zeigt sofort, ob die Zuordnung richtig war mit Korrektur-Animation. Testen: keine Rückmeldung während des Spiels.

    Lernen Testen
  • Anzahl Items

    Wie viele Items insgesamt sortiert werden.

    Vollständig 10 15 20
  • Laut-/Listensymbol

    Zeigt das Laut- oder Listensymbol als Hintergrund in der Kategorie-Spalte (sofern vorhanden) — als visuelle Stütze, welche Spalte welche Kategorie ist.

    An Aus
Screenshot: Einstellungsdialog der Differenzierung

Therapeuten-Tipp

Die Differenzierung glänzt bei der Lautdifferenzierung: S/SCH, K/T, R/L — erstellen Sie für jeden Laut eine eigene Wortliste und lassen Sie den Patienten sortieren. Auch für semantische Kategorisierung einsetzbar: Obst vs. Gemüse, Tiere vs. Fahrzeuge. Im Lern-Modus mit Korrektur ideal für den Einstieg.

Aufgabentyp

Verbinden

Das Kind zieht mit dem Finger eine Linie vom Laut zum Vokal und spricht dabei die Silbe: „ka“. Das digitale Arbeitsblatt für den Schritt nach der Lautanbahnung — vom einzelnen Laut in die Silbe, so oft wie nötig. Ohne richtig oder falsch: Die Übung gibt die Bewegung vor, gesprochen wird daneben.

So funktioniert's

Links steht der Ziellaut als Lautsymbol, rechts die Vokale als Buchstaben — in der Reihenfolge, die für diesen Laut am leichtesten ist (bei K zuerst a, o, u, bei T zuerst i, e). Sie wählen aus einer Silben-Liste eine einzelne Silbe oder mehrere; bei Silben wie „ak“ oder „as“ steht der Vokal links und der Laut rechts, gezogen wird immer in Sprechrichtung. Jede Linie bleibt als Stiftspur stehen, oben zählt die Übung mit („7 von 20“), und nach fünf Strichen wird das Blatt frisch. Ein Tipp auf Laut oder Vokal spielt nur den Ton ab — zum Hören, nicht zur Bewertung.

Mit Führung „vorgegeben“ zeigt die Übung den nächsten Vokal mit kräftigem Rand, die anderen bleiben blass — entweder blockweise (zehnmal „ta“, dann zehnmal „to“) oder abwechselnd. So übt das Kind zu Hause auch den schweren Vokal und nicht nur den Lieblingsvokal. Mit Führung „frei“ wählt es selbst, wie auf dem Arbeitsblatt in der Praxis. Vorsprechen heißt: Nach dem Strich hört das Kind die Silbe einmal richtig gesprochen — bei jedem Strich, nur anfangs oder gar nicht. Die Silbe kommt bewusst erst nach dem Strich, damit das Kind selbst spricht und nicht nur nachspricht.

Für wen: Für Kinder, die den Laut einzeln schon bilden können und ihn jetzt in die Silbe bringen sollen — nicht zum Lesenlernen: Lautsymbol und Buchstabe sind nur Anker für das, was gesprochen wird.

Screenshot: Verbinden mit Lautsymbol K links und fünf Vokalen rechts, drei gezogene Linien

Einstellungen

  • Silben

    Aus einer Silben-Liste (Ebene Laute, z. B. „K Silben KV“) eine oder mehrere Silben auswählen. Das Lautsymbol kommt aus dem Listenbild, die Richtung aus der Liste: Laut + Vokal oder Vokal + Laut.

  • Wiederholungen

    Wie viele Silben in einem Durchgang gezogen werden; bei mehreren Silben verteilt sich die Zahl auf alle.

    10 20 30
  • Führung

    Ab zwei Silben: Gibt die Übung den nächsten Vokal vor — blockweise oder abwechselnd — oder wählt das Kind selbst?

    Vorgegeben · blockweise Vorgegeben · abwechselnd Frei
  • Vorsprechen

    Ob das Kind nach dem Strich die Silbe hört: anfangs bei den ersten Strichen und danach nur noch hin und wieder, bei jedem Strich oder gar nicht.

    Anfangs Immer Aus

Einen Lern- oder Testmodus gibt es hier nicht: Die Übung bewertet nichts, sie zählt nur die gezogenen Silben. Im Übungsverlauf sehen Sie, wie viele Silben je Durchgang verbunden wurden — auch wenn das Kind vorzeitig aufgehört hat.

Screenshot: Einstellfenster von Verbinden mit Wiederholungen, Führung und Vorsprechen

Therapeuten-Tipp

Achten Sie auf den weichen Übergang: ein kurzes „h“ vor dem Vokal („k-ha“) statt eines harten Absatzes („k·a“) — so läuft die Bewegung vom Laut in den Vokal durch, statt zweimal neu anzusetzen. Zu Hause gilt: lieber mehrmals am Tag 10 Wiederholungen als einmal 30 — nach zwanzig Strichen am Stück wird nur noch gezogen, nicht mehr gesprochen. Und: Der Finger gibt nur den Takt. Die Begleitperson zieht und spricht die ersten Silben mit, dann hört sie nur noch zu — sobald das Kind stumm zieht, ist Pause.

Aufgabentyp

Suchen

Vorgegeben ist, was gesucht wird — als Ton, Bild oder Wort. Darunter liegen viele Karten; der Patient tippt jede passende an. Für Wortverständnis, genaues Hinhören, Lesen und systematisches Absuchen. Ohne Vorgabe das doppelte Bild finden: Doppel.

So funktioniert's

Zuerst kommt die Vorgabe: Ein Wort ertönt, oder ein Bild bzw. ein geschriebenes Wort erscheint. Ist der Ton Teil der Vorgabe, lässt er sich über den Ton-Knopf unten jederzeit wiederholen. Der Patient sucht unter den Karten jede passende und tippt sie an. Gefundene Karten bekommen einen grünen Ring mit Haken. Daneben getippt? Die Karte wackelt nur — ohne Rot, ohne Abzug. Sind alle gefunden, kommt die nächste Runde.

Bei „Stehen still“ liegen die Karten fest im Raster, wie bei einer Durchstreichaufgabe. Bei „Fliegen vorbei“ ziehen die Bilder langsam von links nach rechts vorbei; Verpasstes kommt wieder. Ist die Antwort „Ton“, sind die Karten Klang-Karten: einmal antippen zum Anhören, ein zweites Mal zum Auswählen.

Wählen Sie mit dem Auge an der Liste einzelne Wörter, sind genau diese die gesuchten Wörter; der Rest der Liste füllt das Raster als Ablenker.

Screenshot: Suchen-Raster mit 16 Bildern, zwei Karten gefunden

Wofür in der Therapie

Wortverständnis: Wort hören, Bild finden — auch für Kinder, die noch nicht lesen. Auditive Wahrnehmung: Bild sehen, unter Klang-Karten den passenden Ton finden, auch mit Geräuschen. Lesen: Wort hören, Schrift finden für Leseanfänger:innen; Schrift sehen, Bild finden für das Lesesinnverständnis.

Visuelle Suche: das Raster systematisch absuchen, auch für Erwachsene. Erkennen unter leichtem Tempo: mit vorbeifliegenden Bildern. Bei Neglect setzen Sie Suchen begleitet ein.

Einstellungen

  • Bewegung

    Karten fest im Raster oder vorbeifliegend; beim Fliegen zusätzlich das Tempo.

    Stehen still Fliegen vorbei
  • Frage

    Wie die Vorgabe kommt. Voreinstellung: nur der Ton.

    Bild Schrift Ton
  • Antwort

    Was auf den Karten steht. Mit „Ton“ sind es Klang-Karten (nur im Raster).

    Bild Schrift Ton
  • Rundenanzahl

    Wie viele Wörter nacheinander gesucht werden. Beim Fliegen zusätzlich: Treffer je Runde (5 oder 10).

    Alle 3 5 10
  • Anzahl Karten

    Wie viele Karten im Raster liegen; davon sind 3 bis 7 die gesuchten. Mit Antwort „Ton“ höchstens 24. Auf kleinen Bildschirmen nimmt die Übung die nächstkleinere Stufe. Beim Fliegen heißt das „Kartenmenge“.

    12 16 24 36

Im Übungsverlauf sehen Sie, wie viele Wörter gefunden wurden, die Treffsicherheit (100 % = nie daneben getippt; übersehene Karten zählen nicht) und beim Raster die Wörter pro Minute. Besonders aufschlussreich sind die Verwechslungen, etwa „Kanne für Tanne 2ד — sie zeigen, welche Wörter sich für den Patienten ähnlich anhören oder ansehen.

Screenshot: Einstellfenster von Suchen mit Bewegung, Frage, Antwort und Anzahl Karten

Therapeuten-Tipp

Besonders geeignet sind Listen, deren Wörter sich ähneln: die vorhandenen Listen mit Reimwörtern oder Minimalpaaren oder eine kleine eigene Liste wie Kanne, Tanne, Keller, Teller, Kopf, Topf. Mit Frage „Bild“ und Antwort „Ton“ liegen dann nur ähnlich klingende Wörter im Raster, und der Patient muss genau hinhören.

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